Der neue ADLAS ist da!

20/05/2013

Das zweite ADLAS-Heft 2013 ist online!

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Der Inhalt des neuen ADLAS

0213_Schwerpunkt

 LATEINAMERIKA: Die Tabubrecher

Die Präsidenten Lateinamerikas diskutieren offen über Alternativen zum bisherigen Prohibitionsmodell.

MEXIKO: Lernkurve der Verbrecher

Trotzt massiven Einsatzes von Sicherheitskräften verliert Mexiko den Krieg gegen die Drogen.

USA: Der Hanf wird frei

Das Ursprungsland des »Kriegs gegen die Drogen« liberalisiert seine Drogenpolitik.

FOTOESSAY: Wahl der Waffen

Verbrecher und Ermittler rüsten gegeneinander auf.

HANDELSWEGE I: Drehkreuz im Fadenkreuz

Der Drogenhandel in Westafrika hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Der Fall Mali hat nun die westlichen Ordnungsmächte auf den Plan gerufen.

HANDELSWEGE II: Gottes Transitstaat

Dank seiner geographischen Lage ist der Iran einer der wichtigsten Schauplätze des internationalen Drogenschmuggels.

MARKTANALYSE: Peitsche und Zuckerbrot

Weil sich eine lückenlose Strafverfolgung so schwierig gestaltet, versucht die EU mit einer angepassten Strategie den florierenden Drogenhandel in Europa einzudämmen.

LEGALISIERUNG: Heile Welt am Rande Europas

Seit zehn Jahren sind Drogen in Portugal entkriminalisiert. Die Erfolge sprechen für sich und laden zur Nachahmung ein.

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STRATEGIEWECHSEL: Berechenbarer Konfrontationskurs

Japan intensiviert seit zehn Jahren seine Sicherheitspolitik auf globaler Ebene und hält zugleich fest am Bündnis mit den USA fest.

EXPANSIONSFOLGEN: Der Fluch des Erfolgs

Chinas wirtschaftlicher Aufstieg scheint nicht zu bremsen. Die Ambitionen der rohstoffhungrigen Volksrepublik treffen allerdings besonders in Afrika auf Widerstand.

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 KRIEGSFOLGEN: Boden der Tatsachen

US-Außenpolitik steht seit dem Abzug aus dem Irak unter den Vorzeichen begrenzter amerikanischer Militärmacht.

RAKETENABWEHR: Äpfel gegen Birnen

Experten sind sich uneinig darüber, was die Nato durch den Einsatz von »Iron Dome« angeblich lernen kann und eigentlich lernen sollte.

DOKUMENTARFILM: 95 Minuten Klartext

Der Israeli Dror Moreh hat sechs ehemalige Direktoren des Schin Beth vor die Kamera gebracht und ein Filmmeisterwerk geschaffen.


Der neue ADLAS ist da!

05/02/2013

Die erste Ausgabe des ADLAS im Jahr 2013 ist erschienen!

ADLAS 01_2013 Cover

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Der Inhalt des neuen ADLAS

ADLAS 0113 Fokus

AUFRÜSTUNG: Malware als Waffe
Eine Analyse der digitalen Wirkmittel ergibt: Echter digitaler Krieg bleibt Sache der Staaten.

INTERNET GOVERNANCE: Kampf um die Netzherrschaft
Das Scheitern der UN-Konferenz zur Zukunft der Kommunikationsnetze in Dubai ist erst der Anfang eines globalen Machtkampfs.

WAHRNEHMUNG: Mächtige Worte
Konstruieren Politiker eine Internetbedrohung, der der Staat sich widmen muss?

HISTORIE: Ein alter Hut
Cybersicherheit ist ein hochaktuelles Problem – aber kein neues.

PERSÖNLICHE SICHERHEIT: Vom Spielzeug zum Codebrecher
Früher brauchte man Supercomputer, heute reicht eine Grafikkarte: Passwörter lassen sich immer schneller brechen.

RECHTSRAHMEN: Akkord unbefriedigend
Auch nach mehr als zehn Jahren bleibt die »Cybercrime-Convention« des Europarats höchst umstritten.

NATO I: Spätzünder
Die Nato steht vor der Herausforderung, nicht nur technisch, sondern auch politisch mit dem rasanten Tempo der Cyber-Welt Schritt zu halten.

NATO II: Der falsche Zuständige
Warum die Nato im Zeitalter des Cyberwar ihrer Natur gemäß nur bedingt abwehrbereit ist.

NOTIZ / KOMMUNIKATIONSSICHERHEIT: Googlefail

NETZDJIHADISMUS: Misstrauen säen, Aussteiger ermutigen
Für die deutschen Behörden ist es an der Zeit, neue Wege der Terrorismusbekämpfung im Internet zu beschreiten.

ORGANISIERTE KRIMINALITÄT: Krieg den Narcobloggern
Mexikos Drogenbosse machen Jagd auf Internetaktivisten. Das lässt »Anonymous« nicht kalt.

KRIEGSTHEORIE: Digitales Dilemma
Wie das Sicherheitsdilemma durch den Cyberspace wieder an Aktualität gewinnt – und an Gefährlichkeit zunimmt.

ADLAS 0113 Welt

STRATEGISCHE VERTEIDIGUNG: Der Zankapfel
Während Moskau im Denken des Kalten Krieges verharrt, denkt Washington mit der Raketenabwehr in anderen Dimensionen.

DJIHADISMUS IN SYRIEN: Radikal, brutal, erfolgreich
»Jabhat al-Nusra« ist für die USA der Beweis, dass Al-Qaida sich in den syrischen Bürgerkrieg einmischt.

MORAL: Von bösen Mächten gut behütet
Nachrichtengewinnung – zur Terrorabwehr oder Außenpolitikgestaltung – befindet sich in einem Dilemma: Was ist erlaubt, um Gutes zu erreichen?

EU-BATTLEGROUPS: Kein Einsatz, nirgends
Der Einsatz in Mali zeigt, wie es auch in militärischer Sicht ein Europa der zwei Geschwindigkeiten gibt.

KOMMENTAR: Ein Zwischenruf in eigener Sache
Seit nun mehr sechs Jahren begleitet ADLAS die deutsche außen- und sicherheitspolitische Debatte – an guten wie an schlechten Tagen.


Mitmachen

01/01/2013

Ausschreibung ADLAS 01-2013-1

Liebe ADLAS-Autorinnen und -Autoren,
und alle, die es werden wollen,

als der Krieg in Vietnam 1972 zu Ende ging, rief US-Präsident Richard M. Nixon zu einem neuen auf: gegen die Drogen. Vierzig Jahre später ist ein Ende des »War on Drugs« nicht in Sicht. Heute sind illegale Substanzen in größeren Mengen, zu günstigeren Preisen mehr Menschen verfügbar zu als je zuvor.

Kaum ein anderes Problem verknüpft innere und äußere Sicherheit, staatliche und nicht-staatliche Akteure enger, während die Staatensouveränität von der internationalen Drogenkriminalität untergraben wird. ADLAS steigt mit der ersten Ausgabe des Jahres 2013 in den Drogensumpf ab – und braucht Ihre und eure Hilfe.

Für den Schwerpunkt »Kampf den Drogen« und unsere übrigen Rubriken suchen wir wieder nach engagierten Studierenden und Promovierenden aller Fachrichtungen, die einen Beitrag verfassen und im ADLAS 1/2013 veröffentlichen möchten.

Neben dem Fokus auf Drogen und der allgemeinen Rubrik »Die Welt und Deutschland« beginnt mit dieser Ausgabe unsere neue Reihe, die wir das Jahr über verfolgen: »Konliktzone Ostasien – Geopolitik und Wirtschaftsdo-minanz im ›paziischen Jahrhundert‹«. Wer sind die wichtigen Akteure im Raum Asien-Pazifik? Wie empfindlich ist das Gleichgewicht zwischen China und den USA? Und welche Rolle spielt eigentlich Europa?

ADLAS freut sich über alle Beiträge, die uns helfen, diese und mehr Fragen zu beantworten.

Mit vielen Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion

Mehr Informationen gibt es hier


Der neue ADLAS ist da!

31/10/2012

Die Ausgabe 3/2012 des ADLAS ist erschienen!

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Der Inhalt des neuen ADLAS

EMPOWERMENT: Frauen. Frieden. Sicherheit.

Warum die Gender-Problematik für eine erweiterte Perspektive auf Sicherheitspolitik relevant ist.

VEREINTE NATIONEN: Gegen die Opferrolle

Die UN-Beschlüsse zu Frauen, Frieden und Sicherheit umzusetzen, fällt vielerorts noch schwer – auch in Deutschland.

GENDERMAINSTREAMING: Mehr Mut zur Bescheidenheit

Sicherheitssektorreformen in Krisengebieten, um Gleichstellung der Geschlechter und Stabilität zu fördern, scheitern viel zu oft.

KRIEGSBERICHTERSTATTUNG: »Die Soldatinnen, die ich kenne, würden nie eine Sonderbehandlung erwarten«

Fotojournalistin Lalage Snow über Alltag in Afghanistan und Irak

SPEZIALEINHEITEN: Das Ende eines Männerclubs?

Seit letztem Jahr ermutigen US-Armee und Bundeswehr Frauen, sich für Spezialeinheiten zu bewerben. Was ist passiert?

MILIZSYSTEM: Nordische Vorbilder

Schweden macht vor, wie »postnationale« Streitkräfte die veränderten Geschlechterrollen umsetzen.

FORSCHUNG: »Armeen öffnen sich für Frauen aus schierer Not und Nachwuchssorgen«

Genderforscherin Jennifer Mathers hinterfragt, was ein Soldat und was eine Frau zu sein haben.

DEBATTE: Ein feministisches Dilemma

Die Frage, ob Frauen gleichberechtigte Aufnahme in die Streitkräfte anstreben sollten, entzweit das akademische Lager.

NOTIZ / KAMPFEINSATZ: Feuertaufe

ARBEITSUMFELD: Unterdimensionierte Übergriffe

Sexuelle Belästigung – in der Bundeswehr kein Einzelfall? Eine brisante Studie blieb zu lange unveröffentlicht.

ROLLENBILDER: Mann. Macht. Krieg.

Wie Sicherheitspolitik durch stereotype Rollenverteilungen zwischen den Geschlechtern legitimiert wird

FÜHRUNGSPERSONAL: Die besseren Staatsmänner?

Das Geschlecht von Entscheidungsträgern spielt keine Rolle in der Außen- und Sicherheitspolitik.

KARRIERE: »Der Job ist getan, wenn unser Verein sich auflösen kann«

Constanze Stelzenmüller, Vorsitzende des Fördernetzwerks »Women in International Security Deutschland«, und ihre Schatzmeisterin Maria Elisabeth Rotter im Gespräch

KOMMENTARE / SPRACHGEBRAUCH: Die Gretchenfrage

WAFFENHANDEL: Das Geschäft mit der Lücke

Neue Waffen – neue Märkte. Das Business mit Cyberwaffen boomt, und die staatlichen Akteure mischen kräftig mit.

STRUKTUREN: Genesis einer Teilstreitkraft

Auf das digitale Schlachtfeld marschiert mit ihren ersten Schritten eine neuartige Streitmacht.

ATOMSTREIT IN NAHOST: Rationalität des Irrationalen

Irans und Israels scheinbar übertriebenes Streben nach Sicherheit besitzt merkliche Parallelen zur Brinkmanship des Kalten Krieges.

STUDIENRISIKO: Blutiger Campus

Kolumbiens Bürgerkrieg durchsetzt auch die Universitäten des Landes mit alltäglicher Gewalt. Eine Reportage

NOTIZ / GESUNDHEIT: Kommando: Gameboy!

RÜSTUNGSPOLITIK: Soldaten contra Staatsschulden

Warum Griechenland auch in Zeiten höchster finanzieller Sorgen seinen Verteidigungshaushalt schont.


Mitmachen

11/10/2012

Von Viren und Trojanern in unseren Computernetzwerken über die kontrovers diskutierte Vorratsdatenspeicherung bis hin zum digital geführten Krieg wird der ADLAS 4/2012 sich vor allem mit solchen Themen befassen, die durch digitale Datenverarbeitung und das Internet berührt werden. Damit wird diese Ausgabe gleichzeitig den Höhepunkt unserer ADLAS-Reihe unter mit dem gleichen Thema bilden, die hiermit auch ihren Abschluss findet.

Für all jene, die nicht in der Welt aus Bits und Bytes zu Hause sind, bietet unser allgemeiner Teil »Die Welt und Deutschland« selbstverständlich wieder genügend Raum, um weitere aktuelle und dauerhaft interessante Aspekte aus dem weiten Feld der Außen- und Sicherheitspolitik aufzugreifen und in spannende Beiträge zu verwandeln.

Mit vielen Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion

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ADLAS aktuell 6/2012 – Frauen und der Krieg gegen den Terror

24/09/2012

Elf Jahre nach den Anschlägen des 11. September 2001 ist die Rolle von Frauen immer noch ein blinder Fleck für unser Verständnis vom »War on Terror«, stellt Genderforscherin Jennifer Mathers fest.

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Der Krieg gegen den Terror geht in sein zwölftes Jahr. Trotz vieler Veränderungen seit dem 11. September 2001 ist eines konstant geblieben: Die Protagonisten des Konlikts – Osama bin Laden, Mohammad Atta, George W. Bush oder Barack Obama – sind allesamt männlich. Frauen, falls sie überhaupt vorkommen, treten höchstens als verschleierte »schwarze Witwen« oder als Burka tragende Opfer anachronistischer Bräuche auf.
Jennifer Mathers, Dozentin für Internationale Beziehungen an der Universität Aberystwyth, hat diese Auffälligkeiten untersucht. Ihre Forschungsergebnisse verdeutlichen, dass ein Blick auf die Rolle von Frauen in Präsident Bushs öffentlichen Reden viel über unser Verständnis von Krieg und Konlikten verrät.

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ADLAS aktuell 5/2012 – Sicherheitspolitische Debatte

05/09/2012

Sozialdemokraten und Bündnisgrüne des Bundestags haben Anfang Mai der Verlängerung der deutschen Beteiligung an der EU-Operation »Atalanta« nicht zugestimmt. Begründet haben dies beide Fraktionen mit der Ablehnung der neuen Einsatzregeln, wonach logistische Ziele fortan auch am Strand bekämpft werden dürfen. Könnte ihr Abstimmungsverhalten der sicherheitspolitischen Debattenkultur in Deutschland schaden? Haben fortan parteipolitische Profilierungsversuche Vorrang vor außen- und sicherheitspolitischen Erwägungen?

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