We want you! Schreibt was für den ADLAS!

12/07/2017

Call for Paper für das kommende Heft

»Deutschlands Rolle in der Welt«

Die erste Jahreshälfte 2017 war politisch turbulent: Donald J. Trump übernahm die Amtsgeschäfte im Weißen Haus und stellt seither mit seinem Teils erratisch wirkenden Regierungsstil transatlantische Gewissheiten in Frage. Nicht nur angesichts der prognostizierten Gewinne rechtspopulistischer Parteien wurden daher auch die Wahlen bei unseren Nachbarn in Frankreich und den Niederlanden mit einer Spannung wie selten zuvor verfolgt.
Doch insbesondere dem neuen Präsidenten Frankreichs, Emanuel Macron, gelang es im Wahlkampf, eine positive und zukunftsgewandte Vision von Europa zu entwerfen und damit eine neue Begeisterung für das Projekt Europa zu entfachen. Nun drängt der dynamische Politstar auf schnelle und umfassende Reformen – auch und gerade in der EU. Geschlossen zeigt sich diese jedoch nur  in der Frage, wie der Brexit funktionieren soll, den Premierministerin Theresa May nun ohne die erhoffte Mehrheit im britischen Parlament aushandeln muss. Ganz im Gegensatz dazu stellt sich die Frage der Flüchtlingsverteilung dar, welche in der EU noch immer nicht neu verhandelt werden konnte. Währenddessen werden Russland und die Türkei immer schwierigere Verhandlungspartner.
Gleichzeitig zeigen zahlreiche Terroranschläge in europäischen Großstädten erneut, wie schwierig die grenzübergreifende Bekämpfung des islamistischen Terrorismus immer noch ist. Die Terroranschläge sind auch direkte Folge von Entwicklungen außerhalb des Kontinents: In Syrien geht der Krieg ohne Hoffnung auf ein baldiges Ende mittlerweile in das sechste Jahr und auch der Islamische Staat konnte noch nicht endgültig besiegt werden. Zugleich mehren sich Stimmen, Mali könnte für Deutschland das nächste Afghanistan werden.
Angesichts dieser nahen Krisen wird hierzulande dann kaum noch zur Kenntnis genommen, dass sich auch auf der koreanischen Halbinsel oder im Südchinesischen Meer oder etwa in der Arktis die politischen Gemüter derzeit eher erhitzen als wieder abzukühlen.

Soweit die weltpolitische Lage. Doch was bedeutet das alles für Deutschland? Vermutlich vor allem eines: seine außen- und sicherheitspolitische Bedeutung für Europa und die Welt wird weiter wachsen. Bei vielen Staaten erweckt Deutschland derzeit allerdings eher den Eindruck, dass es sich dieser Verantwortung gar nicht so recht stellen möchte. Spätestens die nächste Bundesregierung wird sich jedoch positionieren müssen: Was sind Deutschlands Werte und Interessen in diesen Zeiten und wie will Deutschland diese durchsetzen? Welchen Einfluss will Deutschland wo und mit welchen Mitteln auf das internationale Geschehen ausüben? Auf welche Strukturen will es dabei zurückgreifen und wie kann oder muss man diese gegebenenfalls reformieren?

Die anstehenden Bundestagswahlen am 24. September 2017 bieten dabei einen besonders guten Anlass, um die sicherheitspolitische Debatte zu führen und von den Protagonisten der Politik Antworten zu fordern. Für die kommende Ausgabe des ADLAS suchen wir daher wieder nach Studierenden und Promovierenden, die dies mit uns mit einem eigenen Beitrag, Kommentar oder Interview in Angriff nehmen wollen.

Interesse? Dann meldet Euch bei uns!

Einige Anregungen zu möglichen Themen:

Deutsche Sicherheitspolitik 2017 – Interessen, Werte & Mittel

Deutschland in Mali – Das neue Afghanistan?

Bundestagswahl 2017 – Programme, Visionen und Erwartungen

Vor dem Brexit ist nach dem Brexit – Wie weiter mit Großbritannien und EU?

Auf Abwegen – Erdoğan und das angespannte Verhältnis zu Deutschland

Populismus in Europa – Was bedeuten die Wahlergebnisse in Frankreich und den Niederlanden für die Wahlen in Deutschland?

»Riesige Summen« an NATO-Schulden? – Das deutsch-amerikanische Verhältnis seit Trump

Putin und die Fake News – Welchen Einfluss hat Russland auf deutsche Medien?

Neue Deutsch-Französische Allianz? – Wie Macron Europa einigen will

Terrorismus in Europa – Zwischen Abwehr und Panikmache

Konflikte auf See – Chinas Kampf um das Südchinesische Meer

sí o no – das katalanische Unabhängigkeitsreferendum im Oktober 2017

Trump und das Klima – Wie geht es nach dem Ausstieg aus dem Pariser Abkommen weiter?

INTERESSE?

Wenn Ihr Euch von den Themenvorschlägen angesprochen oder herausgefordert fühlt, oder ein eigenes Thema entwickeln möchtet, dann meldet Euch bitte so früh wie möglich unter adlas@sicherheitspolitik.de bei uns. So können wir Dopplungen vermeiden und Euch mit weiteren Ideen unterstützen. Ihr habt Interesse, aber noch keine Erfahrung im essayistischen und journalistischen Schreiben? Kein Problem. Unsere engagierten Redakteurinnen und Redakteure stehen Euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Ihr außerdem noch Mitstudierende kennt, die Lust und Zeit haben, auch einmal einen ADLAS-Beitrag zu schreiben, leitet diese Ausschreibung gerne weiter.

UMFANG

Der Umfang Eures Beitrags sollte bei mindestens 4.000 Zeichen liegen und 10.000 Zeichen nicht überschreiten (jeweils inklusive Leerzeichen).

REDAKTIONSSCHLUSS

Deadline für das Einreichen der Beiträge ist der 20. August 2017.

REDAKTIONSPROZESS

Für die jungen wissenschaftlich Schreibenden unter Euch wird unser Redaktionsprozess etwas Neues sein. Wir prüfen Eure Texte auf Inhalt, Sprache und Stil – wobei der Inhalt das Entscheidende ist, im ADLAS veröffentlich zu werden; an Sprache und Stil feilen wir zusammen mit Euch. Das heißt auch, dass in der Regel die Textarbeit mit dem Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen ist. Wir empfehlen Euch, unsere Autorenhinweise und Schreibtipps in Ruhe zu lesen (die bekommt Ihr nach Kontaktaufnahme von uns). Sie erklären Euch die Methoden, die wir mit Euch anwenden wollen, damit Eure Beiträge auch bei möglichst vielen Leserinnen und Lesern Beachtung finden. Dieser Prozess dauert seine Zeit, lohnt die Mühe aber für beide Seiten: Ihr erlebt bei uns einen Schreib-Workshop; wir lernen über Euch neue, spannende Themen kennen.

KONTAKT

Unter adlas@sicherheitspolitik.de steht Euch das Redaktionsteam für Nachfragen oder weitere Auskünfte immer gern zur Verfügung.

Mit vielen Grüßen Eure ADLAS-Redaktion!

 


We want you! Schreibt was für uns!

03/01/2017

adlas_wants_you

CfP für das kommende Heft

»Vorsorge ist besser als Nachsorge.«

Nach »Prävention« gefragt, nennen Duden und Google zwei Anwendungsfelder: Gesundheit und Kriminalität. Doch auch in der Außen- und Sicherheitspolitik erlebt die »Prävention« eine Renaissance. Angesichts zahlreicher eskalierender Sicherheitsprobleme wird auch hierzulande immer häufiger die Frage gestellt: Hätte es so weit kommen müssen? Hätte man die im Vorfeld oft absehbare Eskalation nicht mit deutlich weniger Mitteln verhindern können, als man nun für die Aufräumarbeiten verwenden muss?

Die Zeit scheint vielen so reif wie nie für eine Außen- und auch Sicherheitspolitik, die aufkeimende Krisen und Konflikte bereits im Vorfeld proaktiv zu verhindern sucht. Und das sehen nicht nur vermeintliche Gutmenschen so: auch die Bundesregierung feilt gerade im Rahmen des »PeaceLab2016« an neuen Richtlinien zu Krisenprävention und sucht dabei auch die Hilfe einer breiteren Öffentlichkeit. Höchste Zeit also, sich einzubringen und Grund genug für die ADLAS-Redaktion, das kommende Heft ganz diesem vielschichtigen Thema zu widmen: Was heißt »Prävention«, wo wird sie betrieben, was soll – was kann – sie erreichen und wie sinnvoll ist sie überhaupt?

Das Feld möglicher Themen ist breit, denn zur Krisenprävention gehören aber schon lange nicht mehr nur die »Klassiker« wie Peacekeeping, Sicherheitssektorreformen und Versöhnungsinitiativen nach beendeten Konflikten. Ein, wenn auch nicht ganz neuer, Trend ist derzeit etwa die »Ertüchtigung«, mit der lokale und regionale Sicherheitsakteure fit gemacht werden sollen, absehbare Sicherheitsprobleme direkt vor Ort zu lösen – möglichst bevor sie eskalieren. Aber auch Naturkatastrophen, wie jüngst in Haiti, oder Epidemien, wie durch das Ebola-Virus ausgelöst, haben die Grenzen reaktiver Politiken aufgezeigt und den Weg für einen stärkeren Fokus auf Präventionsmaßnahmen geebnet.

Doch auch vor der eigenen Haustür wird »Prävention« immer drängender: beim Umgang mit sich radikalisierenden oder bereits radikalisierten Jugendlichen – ob nun politisch oder religiös motiviert – besteht nicht erst angesichts des Phänomens des »home-grown-terrorism« akuter Nachholbedarf. Darüber hinaus werfen auch neue Technologien – etwa das autonome Fahren – die Frage immer wieder neu auf, wie sich gegebenenfalls daraus ergebenden Risiken  bereits im Vorfeld mittigeren lassen.

Für die kommende Ausgabe des ADLAS suchen wir daher wieder nach Studierenden und Promovierenden, die zu diesen Fragen einen Beitrag veröffentlichen möchten. Doch auch jenseits der »Prävention« freuen wir uns natürlich für den allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« auch über andere Beiträge aus dem breiten Feld der »umfassenden Sicherheit«.

 

Einige Anregungen zu möglichen Themen:

vom Weißbuch über die Review zum PeaceLab – Krisenprävention als politisches Konzept

Hilfe zur Selbsthilfe? – die Renaissance der »Ertüchtigung«

Sicherheit durch Wohlstand? – Entwicklungshilfe und Krisenprävention

Medizinische Prävention – Was tun, um Epidemien & Pandemien vorzubeugen?

Hearts & Minds – De- und Entradikalisierung in Deutschland

Mehr Daten, mehr Sicherheit? – BigData, Überwachung & Prävention

Asimovs Albtraum – autonome Waffensysteme und der Abschied von den drei Gesetzen der Robotik

Präventive Stadtplanung? – Konflikte in Metropolen

Finanzielle Prävention – Wie verhindern wir den nächsten Finanzmarktcrash?

INTERESSE?

Wenn Ihr Euch von den Themenvorschlägen angesprochen oder herausgefordert fühlt, oder ein eigenes Thema entwickeln möchtet, dann meldet Euch bitte so früh wie möglich unter adlas@sicherheitspolitik.de bei uns. So können wir Dopplungen vermeiden und Euch mit weiteren Ideen unterstützen. Ihr habt Interesse, aber noch keine Erfahrung im essayistischen und journalistischen Schreiben? Kein Problem. Unsere engagierten Redakteurinnen und Redakteure stehen Euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Ihr außerdem noch Mitstudierende kennt, die Lust und Zeit haben, auch einmal einen ADLAS-Beitrag zu schreiben, leitet diese Ausschreibung gerne weiter.

UMFANG

Der Umfang Eures Beitrags sollte bei mindestens 4.000 Zeichen liegen und 10.000 Zeichen nicht überschreiten (jeweils inklusive Leerzeichen).

REDAKTIONSSCHLUSS

Da die kommende Ausgabe des ADLAS im April 2017 erscheinen soll, brauchen wir Eure Beiträge spätestens bis zum 10. März 2017, damit wir sie sorgfältig und gemeinsam mit Euch redigieren können.

REDAKTIONSPROZESS

Für die jungen wissenschaftlich Schreibenden unter Euch wird unser Redaktionsprozess etwas Neues sein. Wir prüfen Eure Texte auf Inhalt, Sprache und Stil – wobei der Inhalt das Entscheidende ist, im ADLAS veröffentlich zu werden; an Sprache und Stil feilen wir zusammen mit Euch. Das heißt auch, dass in der Regel die Textarbeit mit dem Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen ist. Wir empfehlen Euch, unsere Autorenhinweise und Schreibtipps in Ruhe zu lesen (die bekommt Ihr nach Kontaktaufnahme von uns). Sie erklären Euch die Methoden, die wir mit Euch anwenden wollen, damit Eure Beiträge auch bei möglichst vielen Leserinnen und Lesern Beachtung finden. Dieser Prozess dauert seine Zeit, lohnt die Mühe aber für beide Seiten: Ihr erlebt bei uns einen Schreib-Workshop; wir lernen über Euch neue, spannende Themen kennen.

KONTAKT

Unter adlas@sicherheitspolitik.de steht Euch das Redaktionsteam für Nachfragen oder weitere Auskünfte immer gern zur Verfügung.

Mit vielen Grüßen Eure ADLAS-Redaktion!

 

 

Bildgrundlage: Rekrutierungsposter von James Montgomery Flagg aus dem Jahr 1917.

Quelle: United States Library of Congress


Schreiben! Der CfP für den ADLAS 1/2016 ist da!

29/01/2016

Zukunft_ADLAS

An die ADLAS-Autor_Innen von morgen!

Im ersten Heft des Jahres 2016 blickt der ADLAS nach vorn: Im Schwerpunkt des kommenden Hefts soll sich alles um »Zukunft und Sicherheit« drehen. Denn »Zukunft« bewegt die Sicherheitspolitiker seit Menschengedenken. Schon vor hunderten Jahren befragten Fürsten und Feldherren vor wichtigen Entscheidungen über Krieg und Frieden Experten für den Vogelflug oder suchten Antworten über die Zukunft in den Eingeweiden von Opfertieren.

Heute wühlt der aufgeklärte Mensch auf der Suche nach den Szenarien für die Welt von Morgen zwar nicht mehr in Tierkadavern herum. Die Treffgenauigkeit der mit Zukunftsprognosen befassten Think-Tanks und Organisationen ist allerdings oft ähnlich hoch wie die ihrer antiken Kollegen. Doch es tut sich etwas. »Strategic Forecasting« ist nicht zuletzt dank »Big-Data« auf dem Vormarsch und mit »Predictive Policing« wollen wir schon heute wissen, wann, wo und durch wen morgen Verbrechen begangen werden.

Überhaupt sind »Zukunft« und »Technologie« in der Sicherheitspolitik kaum auseinanderzudenken. Gerade hier wird die Zukunft immer schneller zur Gegenwart. Während etwa in Deutschland noch über »Kampfdrohnen« von gestern debattiert wird, wird anderswo bereits eifrig am Bruch der ersten Regel von Asimovs Robotergesetzen gearbeitet. Doch ist wirklich alles technologisch machbare auch nötig oder gar wünschenswert?

Und während die Sicherheitspolitik des 20. Jahrhunderts maßgeblich von konkurrierenden Visionen gesellschaftlicher Zukunft geprägt wurde, stecken die noch im 21. Jahrhundert verbliebenen, nun real existierenden Zukunftsvisionen in einer tiefen Krise. Sind etwa »Westliche Wertegemeinschaft«, »Europäische Union« und »Demokratie« noch der Weg nach vorn? Oder gibt es mittlerweile ernstzunehmende Gegenentwürfe für die Zukunft? Welche Veränderungen bei Behörden, Verfahren und Systemen wären nötig, um unseren Gesellschaftsentwurf zukunftsfähig zu machen, für die außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?

Für die Ausgabe 01/2016 des ADLAS suchen wir wieder nach Studierenden und Promovierenden, die zu diesen Fragen einen Beitrag veröffentlichen möchten. Doch auch jenseits der »Zukunft« freuen wir uns natürlich für den allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« auch über andere Beiträge aus dem breiten Feld der »umfassenden Sicherheit«.

 

INTERESSE?

Wenn Ihr Euch von den Themenvorschlägen angesprochen oder herausgefordert fühlt, oder ein eigenes Thema entwickeln möchtet, dann meldet Euch bitte so früh wie möglich unter adlas@sicherheitspolitik.de bei uns. So können wir Dopplungen vermeiden und Euch mit weiteren Ideen unterstützen. Ihr habt Interesse, aber noch keine Erfahrung im essayistischen und journalistischen Schreiben? Kein Problem. Unsere engagierten Redakteurinnen und Redakteure stehen Euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Ihr außerdem noch Mitstudierende kennt, die Lust und Zeit haben, auch einmal einen ADLAS-Beitrag zu schreiben, leitet diese Ausschreibung gerne weiter.

UMFANG

Der Umfang Eures Beitrags sollte bei mindestens 4.000 Zeichen liegen und 10.000 Zeichen nicht überschreiten (jeweils inklusive Leerzeichen).

REDAKTIONSSCHLUSS

Da die kommende Ausgabe des ADLAS im April 2015 erscheinen soll, brauchen wir Eure Beiträge spätestens bis zum 29. Februar 2016, damit wir sie sorgfältig und gemeinsam mit Euch redigieren können.

REDAKTIONSPROZESS

Für die jungen wissenschaftlich Schreibenden unter Euch wird unser Redaktionsprozess etwas Neues sein. Wir prüfen Eure Texte auf Inhalt, Sprache und Stil – wobei der Inhalt das Entscheidende ist, im ADLAS veröffentlich zu werden; an Sprache und Stil feilen wir zusammen mit Euch. Das heißt auch, dass in der Regel die Textarbeit mit dem Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen ist. Wir empfehlen Euch, unsere Autorenhinweise und Schreibtipps in Ruhe zu lesen (die bekommt Ihr nach Kontaktaufnahme von uns). Sie erklären Euch die Methoden, die wir mit Euch anwenden wollen, damit Eure Beiträge auch bei möglichst vielen Leserinnen und Lesern Beachtung finden. Dieser Prozess dauert seine Zeit, lohnt die Mühe aber für beide Seiten: Ihr erlebt bei uns einen Schreib-Workshop; wir lernen über Euch neue, spannende Themen kennen.

KONTAKT

Unter adlas@sicherheitspolitik.de steht Euch das Redaktionsteam für Nachfragen oder weitere Auskünfte immer gern zur Verfügung.

INSPIRATION
(Hier zur Inspiration nur einige Ideen zu möglichen Themen)

Löchriges Vorwarnsystem: Die deutschen Geheimdienste kommen in einer Zeit großer Herausforderungen nicht aus der Krise.

Glaskugel 2.0: Besser vorbereitet dank »Strategic Forecasting«?

Szenarios für 2016: Wie könnte es weitergehen, in Syrien, der Ukraine oder dem südchinesischen Meer? Was kommt nach Barack Obama? Was nach Vladimir Putin?

»Minority Report«: Jetzt auch in Deutschland. Fällt mit »Predictive Policing« die Unschuldsvermutung?

Kriege der Zukunft: Von »Cyber« über »Hybrid« zu ganz anderen Kriegen von morgen.

»Rise of the Machines«?: Von »Big Data« über das »Internet der Dinge« bis zu »Killerrobotern« – wie verändert Technologie die Sicherheitspolitik des 21. Jahrhunderts? Sind wir darauf vorbereitet?

Wenn die Zukunft schon in der Gegenwart Geschichte ist: Was kommt bei der Bundeswehr nach »Transformation« und  »Neuausrichtung«?

»Low Probability – High Impact«: Wie steht es 2016 um den Katastrophenschutz in Deutschland?

Verheißung im Taumeln oder Krise als Chance?:  Wie geht es angesichts Flüchtlings- und Wirtschaftskrise, möglichem BREXIT und Co. mit der EU und der GSVP weiter?

Zukunftsvisionen: Sind Westliche Wertegemeinschaft, Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht mehr alternativlos?

»No Future«: Ist – hier und anderswo – »Mensch ohne Zukunftsperspektive« ein Sicherheitsrisiko? Wie gehen wir damit um?

Lange Linien: Denkt die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik eigentlich weit genug voraus?

Blick zurück: »War to end all wars«, »Red Scare«, »Ende der Geschichte«, »Kampf der Kulturen«, »Peak Oil« – was ist eigentlich von vergangenen Vorstellungen über die Zukunft übrig geblieben?

Interesse? Dann meldet Euch unter: adlas@sicherheitspolitik.de

Mit vielen Grüßen Eure ADLAS-Redaktion!

 

Bild: La Sortie de l’opéra en l’an 2000 von Albert Robida aus dem Jahr 1902.

Quelle: Wikipedia via United States Library of Congress


Mitmachen! CfP für den ADLAS 1/2015

08/01/2015

Ausschreibung ADLAS 01-2015

Das »land of the free« war früher Vorbild und Ansporn für Menschen in aller Welt. Heute ist die strauchelnde Weltmacht USA vom eigenen Sicherheitsbedürfnis dominiert, vergessen scheint die Mahnung des Gründervaters Benjamin Franklins, dass Sicherheit nicht Freiheit kosten darf. Von zermürbenden Kriegen im Irak und in Afghanistan, über NSA-Abhör- und CIA-Folterskandale bis zur Rückkehr von Rassenunruhen in amerikanischen Städten – sicherheitspolitische Probleme bleiben ungelöst oder verschlechtern sich. Ist die Regierung Barack Obamas im »Krieg gegen den Terror« und an den Auswüchsen der »Homeland Security« gescheitert? Oder gibt es auch Teilerfolge?
Auch enge transatlantische Partner fragen sich, ob sie – allen Freundschaftsbekundungen zum Trotz – wirklich noch dieselbe sicherheitspolitische Sprache wie Amerika sprechen, ja, noch dieselben Werte teilen. Die Zukunft der USA scheint wenig rosig – diesen Eindruck vermitteln zumindest unsere Medien.
Währenddessen hat die Obama-Administration die US-Wirtschaft aus der 2008 begonnenen Talfahrt zwar zurückgeführt, das Land gerät aber immer wieder an den Rand des fiskalischen Kollaps, blockiert vom andauernden Parteienstreit. Wie leistungsfähig ist das amerikanische System in Zeiten, in denen einer Krise die nächste folgt? Und wo genau liegen die Zusammenhänge zwischen Innen-, Außen- und Wirtschaftspolitik für die immer noch einzige Supermacht? Hat sich Amerika als Weltpolizist übernommen und was bedeutet das für uns?

Für die Ausgabe 01/2015 des ADLAS suchen wir wieder nach Studierenden und Promovierenden, die zum Schwerpunkt »USA – Sicherheit vs. Freiheit« einen Beitrag veröffentlichen möchten. Und jenseits des Schwerpunkts freuen wir uns natürlich für den allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« über Beiträge aus dem breiten Feld der »umfassenden Sicherheit«.

Detaillierte Informationen und erste Themenvorschläge gibt es hier

Mit besten Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion


Mitmachen! CfP für den ADLAS 3/2014

05/09/2014

Ausschreibung ADLAS 03-2014

Nahrungsmittelknappheit zählt zu den Übeln, die die Menschheit immer noch nicht überwinden konnte. Das UN World Food Programme sieht Hungersnöte als das »größte lösbare Problem der Welt« an. Weltweit sterben jährlich weniger Menschen an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen als an Hunger.

Während in der biblischen Offenbarung der dritte apokalyptische Reiter, die Hungersnot, gleich nach der Geißel Krieg auftritt, sind die Ursachen heutiger Nahrungsknappheit vielfältiger: weiterhin unterentwickeltes Kleinbauerntum in der Dritten Welt, rasantes Bevölkerungswachstum, Schrumpfung nutzbarer Flächen, Dumping-Importe von Nahrungsmittelüberschüssen aus Industrie- in Entwicklungsländer, Export-Monokulturen und Vernachlässigung der Vorratshaltung, Verteuerung von Lebensmitteln durch Börsenspekulation, Steigerung des Fleischkonsum und Biokraftstoffproduktion. Die »Klassiker« Krieg und Missernte sind Bauern weltweit als Plagen auch noch erhalten geblieben.

Die Kausalität zwischen militärischen Konflikten und Nahrungsmittelverknappung ist zudem nicht eindimensional – wenn Menschen Hunger droht oder sie bereits davon betroffen sind, steigt die Wahrscheinlichkeit für Gewalt: Plünderungen, Hungerrevolten, Flüchtlingsströme, Kampf um verbliebene oder neue Ressourcen. Dagegen erscheinen Versorgungsrisiken aufgrund sensibel abgestimmter Lieferketten in hochtechnisierten Ländern fast lächerlich – doch welche Überlebensdauer hat das zivilisierte Benehmen einer westlichen Millionenstadt im Ernstfall?

Für die Ausgabe 03/2014 des ADLAS suchen wir wieder nach engagierten Studierenden und Promovierenden, die zum Schwerpunkt »Nahrungsmittelsicherheit« einen Beitrag veröffentlichen möchten.

Doch auch jenseits des Schwerpunkts freuen wir uns natürlich für den allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« über Beiträge aus dem breiten Feld der »umfassenden Sicherheit«.

Detaillierte Informationen und erste Themenvorschläge gibt es hier

Mit besten Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion


Mitmachen! CfP für den ADLAS 2/2014

19/06/2014

Ausschreibung ADLAS 02-2014

»Ich bin der Tod geworden, Erschütterer der Welten« – mit diesen düsteren Worten kommentierte der »Vater der Bombe«, der Physiker Robert Oppenheimer, den ersten erfolgreichen Atombombentest in der Wüste New Mexikos. Seither verfügt die Menschheit über die Möglichkeit, sich jederzeit per Knopfdruck selbst auszurotten. Nuklearwaffen perfektionierten aber nur die schon vorher vom Menschen geschaffenen Möglichkeiten, seinesgleichen mit Hilfe chemischer und biologischer Toxine und Pathogene im großen Ausmaß zu töten.
Ächtungen, Verbote und Kontrollregime, schon während des Kalten Krieges geschaffen, sollten die Gefahren, die von Massenvernichtungswaffen ausgehen, »handhabbar« machen. Doch nach dem Öffnen der Büchse der Pandora sind sie nun in der Welt. Und während immer mehr »Schurkenstaaten« trotz aller Widerstände scheinbar unaufhaltsam nach »der Bombe« greifen, erinnert uns der Chemiewaffeneinsatz im syrischen Bürgerkrieg daran, dass das »Geächtete«, das »Undenkbare«, heute eben nicht mehr undenkbar ist.
Gleichzeitig drohen Viren – egal ob aus dem Labor oder dem Schoß von Mutter Natur – in Form von Pandemien die Gesundheit der Menschheit, wenn nicht sogar ihre Existenz, global zu gefährden. Schweine- und Vogelgrippen waren vielleicht nur der Anfang.

Für die Ausgabe 02/2014 des ADLAS suchen wir wieder nach engagierten Studierenden und Promovierenden, die zum Schwerpunkt »ABC – Bedrohung für Massen« einen Beitrag veröffentlichen möchten.
Doch auch jenseits des Schwerpunkts freuen wir uns natürlich für den allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« über Beiträge aus dem breiten Feld der »umfassenden Sicherheit«.

Detaillierte Informationen und erste Themenvorschläge gibt es hier

Mit besten Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion


Mitmachen

16/01/2014

ADLAS_Ausschreibung_01_2014

Liebe ADLAS-Autorinnen und -Autoren,
und alle, die es werden wollen,

Putin, Polen, Panzer – östlich des einstigen Eisernen Zauns ist die politische Lage alles andere als sicher. Russland befindet sich in der Identitätskrise, ob es zu Europa gehört oder nicht, zugleich ist Moskau Partner Washingtons im »War on Terror«. Die Regierung des »lupenrein demokratischen« Präsidenten Wladimir Putin aber nimmt immer autoritärere Züge an und bedient starke nationalistische Gefühle. Im übrigen Osteuropa rührt das an Urängsten. Mittlerweile sind fast alle Mitglieder des ehemali-gen Warschauer Paktes in die Nato gewechselt, und wie zu Zeiten des Kalten Krieges etwa rüstet Polen auf, nur dieses Mal gegen die vermeintliche Bedrohung aus dem Osten. So etwas weckt wiederum in Moskau alte Befürchtungen.
Indes teilt sich die Europäische Union in das »alte« und das »neue« Europa. Wieviel Verständnis herrscht in Paris, London oder Berlin für die Perspektive Warschaus? Was bedeutet in dem Zusammenhang der autoritäre Umschwung in Budapest? Wie stabil ist die Regierung in Sofia? Wird sich die Ukraine aufspalten? Und wieder auf der anderen Seite: Kann sich die Partnerschaft zwischen Russland und Nato noch fortentwickeln?

Mit der kommenden Ausgabe beginnt die Reihe »Umkämpfte Souveränität«. Der Konflikt um Hoheitsrechte im Pazifik, die umstrittene Schutzverantwortung, die »responsibility to pro-tect«, und die Zukunft der EU sind Beispiele für aktuelle Souveränitätskonflikte. Staaten müssen sich im Angesicht supranationaler Organisationen, nicht-staatlicher Akteure und globaler Märkte zunehmend rechtfertigen und verteidigen. Ist nationale Souveränität ein Auslaufmodell?

Für den Schwerpunkt »Kalter Krieg reloaded? Zur Lage in Osteuropa« und unsere übrigen Rubriken suchen wir wieder nach engagierten Studierenden und Promovierenden aller Fachrichtungen, die im ADLAS 1/2014 veröffentlichen möchten.

Detaillierte Informationen und erste Themenvorschläge gibt es hier

Mit besten Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion