Schreiben! Der CfP für den ADLAS 1/2016 ist da!

29/01/2016

Zukunft_ADLAS

An die ADLAS-Autor_Innen von morgen!

Im ersten Heft des Jahres 2016 blickt der ADLAS nach vorn: Im Schwerpunkt des kommenden Hefts soll sich alles um »Zukunft und Sicherheit« drehen. Denn »Zukunft« bewegt die Sicherheitspolitiker seit Menschengedenken. Schon vor hunderten Jahren befragten Fürsten und Feldherren vor wichtigen Entscheidungen über Krieg und Frieden Experten für den Vogelflug oder suchten Antworten über die Zukunft in den Eingeweiden von Opfertieren.

Heute wühlt der aufgeklärte Mensch auf der Suche nach den Szenarien für die Welt von Morgen zwar nicht mehr in Tierkadavern herum. Die Treffgenauigkeit der mit Zukunftsprognosen befassten Think-Tanks und Organisationen ist allerdings oft ähnlich hoch wie die ihrer antiken Kollegen. Doch es tut sich etwas. »Strategic Forecasting« ist nicht zuletzt dank »Big-Data« auf dem Vormarsch und mit »Predictive Policing« wollen wir schon heute wissen, wann, wo und durch wen morgen Verbrechen begangen werden.

Überhaupt sind »Zukunft« und »Technologie« in der Sicherheitspolitik kaum auseinanderzudenken. Gerade hier wird die Zukunft immer schneller zur Gegenwart. Während etwa in Deutschland noch über »Kampfdrohnen« von gestern debattiert wird, wird anderswo bereits eifrig am Bruch der ersten Regel von Asimovs Robotergesetzen gearbeitet. Doch ist wirklich alles technologisch machbare auch nötig oder gar wünschenswert?

Und während die Sicherheitspolitik des 20. Jahrhunderts maßgeblich von konkurrierenden Visionen gesellschaftlicher Zukunft geprägt wurde, stecken die noch im 21. Jahrhundert verbliebenen, nun real existierenden Zukunftsvisionen in einer tiefen Krise. Sind etwa »Westliche Wertegemeinschaft«, »Europäische Union« und »Demokratie« noch der Weg nach vorn? Oder gibt es mittlerweile ernstzunehmende Gegenentwürfe für die Zukunft? Welche Veränderungen bei Behörden, Verfahren und Systemen wären nötig, um unseren Gesellschaftsentwurf zukunftsfähig zu machen, für die außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?

Für die Ausgabe 01/2016 des ADLAS suchen wir wieder nach Studierenden und Promovierenden, die zu diesen Fragen einen Beitrag veröffentlichen möchten. Doch auch jenseits der »Zukunft« freuen wir uns natürlich für den allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« auch über andere Beiträge aus dem breiten Feld der »umfassenden Sicherheit«.

 

INTERESSE?

Wenn Ihr Euch von den Themenvorschlägen angesprochen oder herausgefordert fühlt, oder ein eigenes Thema entwickeln möchtet, dann meldet Euch bitte so früh wie möglich unter adlas@sicherheitspolitik.de bei uns. So können wir Dopplungen vermeiden und Euch mit weiteren Ideen unterstützen. Ihr habt Interesse, aber noch keine Erfahrung im essayistischen und journalistischen Schreiben? Kein Problem. Unsere engagierten Redakteurinnen und Redakteure stehen Euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Ihr außerdem noch Mitstudierende kennt, die Lust und Zeit haben, auch einmal einen ADLAS-Beitrag zu schreiben, leitet diese Ausschreibung gerne weiter.

UMFANG

Der Umfang Eures Beitrags sollte bei mindestens 4.000 Zeichen liegen und 10.000 Zeichen nicht überschreiten (jeweils inklusive Leerzeichen).

REDAKTIONSSCHLUSS

Da die kommende Ausgabe des ADLAS im April 2015 erscheinen soll, brauchen wir Eure Beiträge spätestens bis zum 29. Februar 2016, damit wir sie sorgfältig und gemeinsam mit Euch redigieren können.

REDAKTIONSPROZESS

Für die jungen wissenschaftlich Schreibenden unter Euch wird unser Redaktionsprozess etwas Neues sein. Wir prüfen Eure Texte auf Inhalt, Sprache und Stil – wobei der Inhalt das Entscheidende ist, im ADLAS veröffentlich zu werden; an Sprache und Stil feilen wir zusammen mit Euch. Das heißt auch, dass in der Regel die Textarbeit mit dem Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen ist. Wir empfehlen Euch, unsere Autorenhinweise und Schreibtipps in Ruhe zu lesen (die bekommt Ihr nach Kontaktaufnahme von uns). Sie erklären Euch die Methoden, die wir mit Euch anwenden wollen, damit Eure Beiträge auch bei möglichst vielen Leserinnen und Lesern Beachtung finden. Dieser Prozess dauert seine Zeit, lohnt die Mühe aber für beide Seiten: Ihr erlebt bei uns einen Schreib-Workshop; wir lernen über Euch neue, spannende Themen kennen.

KONTAKT

Unter adlas@sicherheitspolitik.de steht Euch das Redaktionsteam für Nachfragen oder weitere Auskünfte immer gern zur Verfügung.

INSPIRATION
(Hier zur Inspiration nur einige Ideen zu möglichen Themen)

Löchriges Vorwarnsystem: Die deutschen Geheimdienste kommen in einer Zeit großer Herausforderungen nicht aus der Krise.

Glaskugel 2.0: Besser vorbereitet dank »Strategic Forecasting«?

Szenarios für 2016: Wie könnte es weitergehen, in Syrien, der Ukraine oder dem südchinesischen Meer? Was kommt nach Barack Obama? Was nach Vladimir Putin?

»Minority Report«: Jetzt auch in Deutschland. Fällt mit »Predictive Policing« die Unschuldsvermutung?

Kriege der Zukunft: Von »Cyber« über »Hybrid« zu ganz anderen Kriegen von morgen.

»Rise of the Machines«?: Von »Big Data« über das »Internet der Dinge« bis zu »Killerrobotern« – wie verändert Technologie die Sicherheitspolitik des 21. Jahrhunderts? Sind wir darauf vorbereitet?

Wenn die Zukunft schon in der Gegenwart Geschichte ist: Was kommt bei der Bundeswehr nach »Transformation« und  »Neuausrichtung«?

»Low Probability – High Impact«: Wie steht es 2016 um den Katastrophenschutz in Deutschland?

Verheißung im Taumeln oder Krise als Chance?:  Wie geht es angesichts Flüchtlings- und Wirtschaftskrise, möglichem BREXIT und Co. mit der EU und der GSVP weiter?

Zukunftsvisionen: Sind Westliche Wertegemeinschaft, Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht mehr alternativlos?

»No Future«: Ist – hier und anderswo – »Mensch ohne Zukunftsperspektive« ein Sicherheitsrisiko? Wie gehen wir damit um?

Lange Linien: Denkt die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik eigentlich weit genug voraus?

Blick zurück: »War to end all wars«, »Red Scare«, »Ende der Geschichte«, »Kampf der Kulturen«, »Peak Oil« – was ist eigentlich von vergangenen Vorstellungen über die Zukunft übrig geblieben?

Interesse? Dann meldet Euch unter: adlas@sicherheitspolitik.de

Mit vielen Grüßen Eure ADLAS-Redaktion!

 

Bild: La Sortie de l’opéra en l’an 2000 von Albert Robida aus dem Jahr 1902.

Quelle: Wikipedia via United States Library of Congress

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Der neue ADLAS ist da!

02/06/2014

Der ADLAS 1/2014 ist erschienen!

ADLAS 01 2014 Cover

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Der Inhalt des neuen ADLAS

ADLAS 01 2014 Inhalt-1

ESSAY: Früher war mehr Lametta!

UKRAINE: »Ich fürchte, dass eine Geste der Unterwerfung her muss.«

POLEN I: Kriegsspiele und Vorahnungen

KOMMENTAR: Spaltpilz

MILITÄRREFORM: Putins potemkinsche Panzer

MILITÄRSEELSORGE: Phoenix aus der Asche

POLITISCHE PSYCHOLOGIE I: Psychogramm einer Großmacht

POLITISCHE PSYCHOLOGIE II: »Russlands objektives Streben nach umfassender Sicherheit«

KAUKASUS I: Der aufmüpfige Vasall

KAUKASUS II: Staatsaufbau à la Russe

KAUKASUS III: Geopolitische Geisel

POLEN II: Stählerner Zankapfel

TSCHECHIEN I: Prager Herbst

TSCHECHIEN II: Trip über Grenzen

ADLAS 01 2014 Inhalt-2

SOUVERÄNITÄT: Überstaatlich, zwischenstaatlich oder einfach nur undemokratisch?

WESTPAZIFIK: Taipehs Balanceakt

 


Der neue ADLAS ist da!

05/02/2014

Besser spät als nie: Der ADLAS 04/2013 ist erschienen!

ADLAS 0413

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Der Inhalt des neuen ADLAS

ADLAS 0413 SchwerpunktANTIRADIKALISIERUNG: Mit Peitsche, Zuckerbrot und Unvermögen

KONFESSIONEN: Sunniten gegen Schiiten

KRIEGSGRÜNDE: Patchwork-Konflikt

NOTIZ / VERBRECHERJAGD: Der Herr im Heuhaufen

BIG DATA: Observor ergo sum?

NOTIZ / SEKTENÜBERWACHUNG: Harmlosere Scientologen?

NOTIZ / RELIGIÖSE VERFOLGUNG: Gewalt im Namen Buddhas

ZUFLUCHT: »Katastrophen und die Kirche – zwei Konstanten auf den Philippinen«

ADLAS 0413 Reihe

CHINESISCH-INDISCHE BEZIEHUNGEN: Rivalen und Partner

NOTIZ / FLUGSICHERHEIT: Gefährliche Schnittmenge

ADLAS 0413 Weltdeutschland

FORSCHUNG UND LEHRE I: Akademischer Zündstoff

FORSCHUNG UND LEHRE II: Linksradikale Späthippies?

VERSORGUNGSSICHERHEIT: Gas gegen Werte

RUSSLAND: Speznaz, Spiele und Korruption


Der neue ADLAS ist da!

20/05/2013

Das zweite ADLAS-Heft 2013 ist online!

adlas_0213_Cover

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Der Inhalt des neuen ADLAS

Drogen_2_2013

LATEINAMERIKA: Die Tabubrecher

Die Präsidenten Lateinamerikas diskutieren offen über Alternativen zum bisherigen Prohibitionsmodell.

MEXIKO: Lernkurve der Verbrecher

Trotzt massiven Einsatzes von Sicherheitskräften verliert Mexiko den Krieg gegen die Drogen.

USA: Der Hanf wird frei

Das Ursprungsland des »Kriegs gegen die Drogen« liberalisiert seine Drogenpolitik.

FOTOESSAY: Wahl der Waffen

Verbrecher und Ermittler rüsten gegeneinander auf.

HANDELSWEGE I: Drehkreuz im Fadenkreuz

Der Drogenhandel in Westafrika hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Der Fall Mali hat nun die westlichen Ordnungsmächte auf den Plan gerufen.

HANDELSWEGE II: Gottes Transitstaat

Dank seiner geographischen Lage ist der Iran einer der wichtigsten Schauplätze des internationalen Drogenschmuggels.

MARKTANALYSE: Peitsche und Zuckerbrot

Weil sich eine lückenlose Strafverfolgung so schwierig gestaltet, versucht die EU mit einer angepassten Strategie den florierenden Drogenhandel in Europa einzudämmen.

LEGALISIERUNG: Heile Welt am Rande Europas

Seit zehn Jahren sind Drogen in Portugal entkriminalisiert. Die Erfolge sprechen für sich und laden zur Nachahmung ein.

 Ostasien 2_2013

STRATEGIEWECHSEL: Berechenbarer Konfrontationskurs

Japan intensiviert seit zehn Jahren seine Sicherheitspolitik auf globaler Ebene und hält zugleich fest am Bündnis mit den USA fest.

EXPANSIONSFOLGEN: Der Fluch des Erfolgs

Chinas wirtschaftlicher Aufstieg scheint nicht zu bremsen. Die Ambitionen der rohstoffhungrigen Volksrepublik treffen allerdings besonders in Afrika auf Widerstand.

 Tatsachen 2_2013

 KRIEGSFOLGEN: Boden der Tatsachen

US-Außenpolitik steht seit dem Abzug aus dem Irak unter den Vorzeichen begrenzter amerikanischer Militärmacht.

RAKETENABWEHR: Äpfel gegen Birnen

Experten sind sich uneinig darüber, was die Nato durch den Einsatz von »Iron Dome« angeblich lernen kann und eigentlich lernen sollte.

DOKUMENTARFILM: 95 Minuten Klartext

Der Israeli Dror Moreh hat sechs ehemalige Direktoren des Schin Beth vor die Kamera gebracht und ein Filmmeisterwerk geschaffen.


Geklonter Admiral

13/03/2012

»Social Engineering« zielt auf die Schwachstelle Mensch. Opfer eines jüngsten Manipulationsversuchs sind jetzt Facebook-Freunde des Nato-Befehlshabers James Stavridis geworden. (mehr)

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Notiz – Chinas Flugzeuträger

01/12/2011

Die erste Testfahrt des chinesischen Flugzeugträgers im August führte schon zu internationalen Spannungen. Jetzt ist das Schiff zu einer zweiten Fahrt aufgebrochen – eine diplomatische Übersprunghandlung? (mehr)

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