Ein neuer ADLAS ist erschienen!

26/07/2017

Der erste ADLAS in 2017 ist online!

 

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Der Inhalt des neuen ADLAS

 

Fernab der Glaskugel

Anspruch, Fiktion und Wirklichkeit von Vorhersage-Techniken zur Verbrechensbekämpfung.

Wenn Intelligence versagt

»Intelligence Failure« and the »Missing Dimension«. Vom Sinn und Unsinn   eines populären Konzepts.

Krisenlöser in der Krise?

Trotz interner Krisen betreibt die EU extern Krisenprävention. Ein Blick auf Geschichte und Akteure.

Ein Feigenblatt für Kohärenz

»Ertüchtigung« soll nun auch aus dem »Instrument für Stabilität und   Frieden« finanziert werden. Das ist ein Problem.

Neue Waffen – alte Regeln?

Holt die präventive Rüstungskontrolle aus dem Abseits!

Die Ära des »unbemannten Terrorismus«

Paradigmenwechsel beim IS: Die Waffe des Feindes scheint nicht länger geächtet zu sein.

Die Substanz des Terrors

Französische Wissenschaftler streiten brillant über das Wesen des Dschihadismus in Europa und lassen uns ratlos zurück.

Deradikalisierung und Disengagement

In Deutschland gibt es verschiedene Aussteigerprogramme für radikalisierte   Rechtextremisten. Welche Strategien verfolgen diese?

»We will not return to business as usual«

Interview mit der estnischen Diplomatin und ehemaligen Außenministerin Estlands, Marina Kaljurand.

Der Bär tanzt Tango

Der Kreml intensiviert seine außenpolitischen Beziehungen in Südamerika.

Auf dem Weg in die EU?

Der dysfunktionale Balkanstaat krankt gerade an dem von NATO und EU verordneten Staatsgefüge.

Sowie lesenswerte Rezensionen zu aktuellen Büchern der Außen- und Sicherheitspolitik!

 

Wir wünschen anregende Lektüre!

 

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Unbemannter Terror

26/05/2017

#ADLASVorab

Die Ära des »Unbemannten Terrorismus«

Vor wenigen Tagen hat das verheerende Selbstmordattentat auf ein Konzert in Manchester den Terror erneut nach Europa gebracht. Der heimtückische Angriff zeigt: auch wenn im Irak und in Syrien angesichts der Erfolge der IS-Gegner mittlerweile die Götterdämmerung des selbsternannten »Islamischen Staats« eingesetzt haben mag, bleiben die Islamisten hoch gefährlich. Beständig suchen sie nach neuen Techniken und Wegen, um uns auch hier, in Europa, in unserem vermeintlich sicheren Umfeld, zu treffen und so Angst und Schrecken zu verbreiten.

Für die kommende Ausgabe des ADLAS richten daher Scott N. Romaniuk und Tobias Burgers ihren Blick auf eine neue Form terroristischer Bedrohung, mit der wir in Europa möglicherweise künftig konfrontiert werden könnten: dem unbemannten Terrorismus. Wir veröffentlichen den Beitrag hier vorab.

 

Foto: Screenshot aus einem IS-Propagandavideo vom Februar 2017.


Der neue ADLAS ist da!

01/08/2016

Der ADLAS 1/2016 ist erschienen!

Titel 1 2016

 

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Der Inhalt des neuen ADLAS

Zukunftsrobustheit und Unsicherheitsmanagement

Das Instrument der Strategischen Vorausschau könnte einen Paradigmenwechsel in der Fähigkeitsentwicklung einleiten.

 Es gibt keine Glaskugel

Von Roten Teams und Schwarzen Schwänen — Interview mit dem Foresight-Beauftragten an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Norbert Reez.

 Von Big Data zu Big Impact?

Wie die Digitalisierung die internationale Sicherheitspolitik verändert.

 Von Schlapphüten und Wetterfröschen

Nur Scharlatane und Ideologen behaupten, die Zukunft hundertprozentig vorhersagen zu können. Nachrichtendienste arbeiten indes daran, ihre Vorhersagen peu à peu zu verbessern.

 Höher, schneller, …. mehr?

Während man hierzulande noch die Diskussion über den Einsatz von relativ simplen UAS führt, wird die nächste Generation bereits entwickelt.

 Plädoyer für eine globale Gewaltbewältigung

Das sich nach 1989 entwickelnde Programm einer »globalen Sicherheit« ist in die Krise geraten. Dabei gibt es weiterhin genug Gründe es wieder zu beleben.

Was bleibt vom Ende der Geschichte?

Fukuyamas Ende der Geschichte scheint bestätigt: es mangelt uns an alternativen Ideen zu unserer markwirtschaftlichen Gesellschaft.

 »Kampf der Kulturen«: Prophezeiung erfüllt

Vor 20 Jahren begründete Samuel P. Huntington seine Theorie des »Kampfs der Kulturen«. Heute stellt sich die Frage, ob seine Voraussage richtig war.

Yes, We Kant!

Die Tradition des Demokratischen Friedens in der U.S.-amerikanischen Außenpolitik von Woodrow Wilson bis Barack Obama.

 Global Zero im Iran

Mit dem Nukleardeal kommt der Iran seinen Zielen der regionalen Hegemonie und Sicherheit einen deutlichen Schritt näher.

 Getrennt marschieren — vereint schlagen?

Deutschlands Sicherheitsarchitektur ist dringend reformbedürftig – steht das Trennungsgebot im Weg?

 

Wir wünschen anregende Lektüre!


Schreiben! Der CfP für den ADLAS 1/2016 ist da!

29/01/2016

Zukunft_ADLAS

An die ADLAS-Autor_Innen von morgen!

Im ersten Heft des Jahres 2016 blickt der ADLAS nach vorn: Im Schwerpunkt des kommenden Hefts soll sich alles um »Zukunft und Sicherheit« drehen. Denn »Zukunft« bewegt die Sicherheitspolitiker seit Menschengedenken. Schon vor hunderten Jahren befragten Fürsten und Feldherren vor wichtigen Entscheidungen über Krieg und Frieden Experten für den Vogelflug oder suchten Antworten über die Zukunft in den Eingeweiden von Opfertieren.

Heute wühlt der aufgeklärte Mensch auf der Suche nach den Szenarien für die Welt von Morgen zwar nicht mehr in Tierkadavern herum. Die Treffgenauigkeit der mit Zukunftsprognosen befassten Think-Tanks und Organisationen ist allerdings oft ähnlich hoch wie die ihrer antiken Kollegen. Doch es tut sich etwas. »Strategic Forecasting« ist nicht zuletzt dank »Big-Data« auf dem Vormarsch und mit »Predictive Policing« wollen wir schon heute wissen, wann, wo und durch wen morgen Verbrechen begangen werden.

Überhaupt sind »Zukunft« und »Technologie« in der Sicherheitspolitik kaum auseinanderzudenken. Gerade hier wird die Zukunft immer schneller zur Gegenwart. Während etwa in Deutschland noch über »Kampfdrohnen« von gestern debattiert wird, wird anderswo bereits eifrig am Bruch der ersten Regel von Asimovs Robotergesetzen gearbeitet. Doch ist wirklich alles technologisch machbare auch nötig oder gar wünschenswert?

Und während die Sicherheitspolitik des 20. Jahrhunderts maßgeblich von konkurrierenden Visionen gesellschaftlicher Zukunft geprägt wurde, stecken die noch im 21. Jahrhundert verbliebenen, nun real existierenden Zukunftsvisionen in einer tiefen Krise. Sind etwa »Westliche Wertegemeinschaft«, »Europäische Union« und »Demokratie« noch der Weg nach vorn? Oder gibt es mittlerweile ernstzunehmende Gegenentwürfe für die Zukunft? Welche Veränderungen bei Behörden, Verfahren und Systemen wären nötig, um unseren Gesellschaftsentwurf zukunftsfähig zu machen, für die außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?

Für die Ausgabe 01/2016 des ADLAS suchen wir wieder nach Studierenden und Promovierenden, die zu diesen Fragen einen Beitrag veröffentlichen möchten. Doch auch jenseits der »Zukunft« freuen wir uns natürlich für den allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« auch über andere Beiträge aus dem breiten Feld der »umfassenden Sicherheit«.

 

INTERESSE?

Wenn Ihr Euch von den Themenvorschlägen angesprochen oder herausgefordert fühlt, oder ein eigenes Thema entwickeln möchtet, dann meldet Euch bitte so früh wie möglich unter adlas@sicherheitspolitik.de bei uns. So können wir Dopplungen vermeiden und Euch mit weiteren Ideen unterstützen. Ihr habt Interesse, aber noch keine Erfahrung im essayistischen und journalistischen Schreiben? Kein Problem. Unsere engagierten Redakteurinnen und Redakteure stehen Euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Ihr außerdem noch Mitstudierende kennt, die Lust und Zeit haben, auch einmal einen ADLAS-Beitrag zu schreiben, leitet diese Ausschreibung gerne weiter.

UMFANG

Der Umfang Eures Beitrags sollte bei mindestens 4.000 Zeichen liegen und 10.000 Zeichen nicht überschreiten (jeweils inklusive Leerzeichen).

REDAKTIONSSCHLUSS

Da die kommende Ausgabe des ADLAS im April 2015 erscheinen soll, brauchen wir Eure Beiträge spätestens bis zum 29. Februar 2016, damit wir sie sorgfältig und gemeinsam mit Euch redigieren können.

REDAKTIONSPROZESS

Für die jungen wissenschaftlich Schreibenden unter Euch wird unser Redaktionsprozess etwas Neues sein. Wir prüfen Eure Texte auf Inhalt, Sprache und Stil – wobei der Inhalt das Entscheidende ist, im ADLAS veröffentlich zu werden; an Sprache und Stil feilen wir zusammen mit Euch. Das heißt auch, dass in der Regel die Textarbeit mit dem Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen ist. Wir empfehlen Euch, unsere Autorenhinweise und Schreibtipps in Ruhe zu lesen (die bekommt Ihr nach Kontaktaufnahme von uns). Sie erklären Euch die Methoden, die wir mit Euch anwenden wollen, damit Eure Beiträge auch bei möglichst vielen Leserinnen und Lesern Beachtung finden. Dieser Prozess dauert seine Zeit, lohnt die Mühe aber für beide Seiten: Ihr erlebt bei uns einen Schreib-Workshop; wir lernen über Euch neue, spannende Themen kennen.

KONTAKT

Unter adlas@sicherheitspolitik.de steht Euch das Redaktionsteam für Nachfragen oder weitere Auskünfte immer gern zur Verfügung.

INSPIRATION
(Hier zur Inspiration nur einige Ideen zu möglichen Themen)

Löchriges Vorwarnsystem: Die deutschen Geheimdienste kommen in einer Zeit großer Herausforderungen nicht aus der Krise.

Glaskugel 2.0: Besser vorbereitet dank »Strategic Forecasting«?

Szenarios für 2016: Wie könnte es weitergehen, in Syrien, der Ukraine oder dem südchinesischen Meer? Was kommt nach Barack Obama? Was nach Vladimir Putin?

»Minority Report«: Jetzt auch in Deutschland. Fällt mit »Predictive Policing« die Unschuldsvermutung?

Kriege der Zukunft: Von »Cyber« über »Hybrid« zu ganz anderen Kriegen von morgen.

»Rise of the Machines«?: Von »Big Data« über das »Internet der Dinge« bis zu »Killerrobotern« – wie verändert Technologie die Sicherheitspolitik des 21. Jahrhunderts? Sind wir darauf vorbereitet?

Wenn die Zukunft schon in der Gegenwart Geschichte ist: Was kommt bei der Bundeswehr nach »Transformation« und  »Neuausrichtung«?

»Low Probability – High Impact«: Wie steht es 2016 um den Katastrophenschutz in Deutschland?

Verheißung im Taumeln oder Krise als Chance?:  Wie geht es angesichts Flüchtlings- und Wirtschaftskrise, möglichem BREXIT und Co. mit der EU und der GSVP weiter?

Zukunftsvisionen: Sind Westliche Wertegemeinschaft, Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht mehr alternativlos?

»No Future«: Ist – hier und anderswo – »Mensch ohne Zukunftsperspektive« ein Sicherheitsrisiko? Wie gehen wir damit um?

Lange Linien: Denkt die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik eigentlich weit genug voraus?

Blick zurück: »War to end all wars«, »Red Scare«, »Ende der Geschichte«, »Kampf der Kulturen«, »Peak Oil« – was ist eigentlich von vergangenen Vorstellungen über die Zukunft übrig geblieben?

Interesse? Dann meldet Euch unter: adlas@sicherheitspolitik.de

Mit vielen Grüßen Eure ADLAS-Redaktion!

 

Bild: La Sortie de l’opéra en l’an 2000 von Albert Robida aus dem Jahr 1902.

Quelle: Wikipedia via United States Library of Congress


Der neue ADLAS ist da!

21/11/2014

Der ADLAS 2/2014 ist erschienen!

ADLAS 02 2014

 

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Der Inhalt des neuen ADLAS

SCHWERPUNKT: ABC

 

Natur, Terror und Wahrscheinlichkeiten

Die Weltgemeinschaft tut viel, um sich gegen die Bedrohung

aus dem Reagenzglas zu schützen, doch Projekte und Regime sind

nur Stückwerk.

Last der Verantwortung

Forschung schafft Gutes, aber auch Gefahr. Wissenschaftler müssen sich

fragen, ob ihre Arbeit wirklich nur Nutzen bringt.

Notiz: Hydrolyse für den Frieden

Katastrophe in Warteschleife

Eine Geschichte von Unfällen zeigt, dass Atomwaffen tickende

Zeitbomben sind. Auf den roten Knopf muss niemand mehr drücken.

Der schmale Grat

Der Schritt von ziviler Kernkraft zu militärischer Atommacht ist nur

ein kleiner. Löst der Ausstieg das Dilemma?

 

DIE WELT UND DEUTSCHLAND

 

Beim Barte des Kalifen

Die Terrormiliz »IS« hat viele Namen. Mit der Wiedererrichtung des

Kalifats betritt sie nun dschihadistisches Neuland.

Die Revolution frisst ihre Eltern

Der Aufstieg des »IS« ist eine Folge regionaler Konfliktlinien und

einer einzigartigen Fähigkeit zur eigenständigen Finanzierung.

Der Newcomer

Das »Kalifat« in Syrien und Irak etabliert sich dank akribischer

Regierungsführung und guter Vernetzung.

Schwerter zu Flugscharen

Nach dem Militär entdeckt nun auch die zivile Luftfahrt »Drohnen«

für sich. Die Behörden mühen sich, damit Schritt zu halten.

Fortschritt oder Feigenblatt?

An der »Responsibility to Protect« scheiden sich die Geister.

Eine Frage der Prioritäten

Als Hindunationalist und Wirtschaftsreformer polarisiert Indiens neuer

Premierminister Narendra Modi die Gesellschaft.

Ist das Tandem auf Kurs?

Mehr Verantwortung, mehr Kooperation? Eine Bestandsaufnahme der

deutsch-französischen Militärzusammenarbeit

 

Wir wünschen eine anregende Lektüre!